WBW Gebäude H 5

Wettbewerb

Generalsanierung des Gebäudes H5 der Margarete-Steiff-Schule im Sonderschulzentrum Hengstäcker Stuttgart-Möhringen 

Auslober/ Bauherr: Stadt Stuttgart
Umsetzung:            2015
Verfahren:               Verhandlungsverfahren 

Herzstück der Schule: Die neue Oberfläche des Gebäudes H5 ist ein bewegtes Netz aus transparenten und opaken Flächen. Der Baukörper wird durch seine differenzierte und anregende Farbigkeit zum Schwerpunkt im Schulgelände.

Neue Fassaden: Die Kragkonsolen der Balkone werden mit Porenbetonplatten belegt und erweitern die Unterrichts- und Gruppenräume. Die neue Fassade umschließt und dämmt die Kragplatten wärmebrückenfrei. Im EG sind die barrierefreien Ausgänge aus den Unterrichtsräumen zurückgesetzt. Sie liegen geschützt und akzentuieren den Baukörper.
Die neue Fassade ist eine vorgefertigte Holzfassade in Rahmenbauweise, die je nach statischer Möglichkeit an den Konsolen hängt oder auf einer, an die bestehenden Fundamente montierten, gedämmten Betonfertigteil-Winkelkonsole steht.
Die einfache Montage ermöglicht eine kurze Bauzeit.

Gruppen- und Klassenräume: Durch die Erweiterung der Klassenräume um ca. 8 qm ergeben sich Abstellmöglichkeiten für Gerätschaften und eine flexible Raumnutzung. Einbaumöbel dienen als Stauraum und eine integrierte Küchen- und Waschzeile sorgt für die Funktionalität im Raum.
Durch die Anordnung der verglasten Ausgänge und der Fenster ins Schulgelände und zum Innenhof werden Durchblicke durch das gesamte Gebäude ermöglicht.
Zu jedem Klassenraum im EG gehört eine Freiterrasse mit Hochbeeten und „Wassertischen“. Pflanzen werden gehegt. Im Wasser schwimmen Pflanzen, Fische oder selbstgebaute kleine Schiffe.

Flurbereich: Die Flure werden als Bewegungsraum reorganisiert, so dass gegliederte Strukturen und Parknischen für Rollstühle O.ä. entstehen. Glasvitrinen auf der Rückseite der Küchen und Hängemöglichkeiten für Bilderrahmen bieten Ausstellungsmöglichkeiten von künstlerischen Arbeiten, wie es in der Schule guter Brauch ist.

Innenhof: Das runde Hochbeet bildet einen grünen Raum im Raum als Kommunikationsrotunde, als Spielbereich, als Tätigkeitsraum. Durch die Ausbildung von Unterfahrten kann das Beet leicht bearbeitet und gepflegt werden.
Außenherum führt eine bewegte „Roller-Half-Pipe“. Ein variables Segel kann bei Bedarf den Hof zum Innenraum verdichten und schützt vor sommerlicher Einstrahlung.

 

WBW Gebäude H 5Anja Kilian